Unter einem Nationalpark versteht man ein Schutzgebiet, in dem sich die Natur weitgehend ungestört und möglichst ursprünglich entfalten kann. Es umfasst ein großflächiges Gebiet mit besonders wertvoller Naturausstattung, das durch den Menschen wenig beeinflusst und nicht mehr Ziel jeglicher wirtschaftlicher Nutzung ist. Soweit es der Schutzzweck erlaubt, soll es der Allgemeinheit Erholung, Entspannung und naturkundliche Bildung ermöglichen. Diese Ansprüche erfüllen in Mitteleuropa nur noch wenige Regionen.

Die Insel Rügen bietet zwei solcher Regionen: Den Nationalpark Jasmund und den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Nationalpark Jasmund
Die  Halbinsel Jasmund gibt Deutschlands kleinstem Nationalpark seinen Namen. Er ist nämlich nur etwa 30 qm groß und steht seit 1929 größtenteils unter Naturschutz. Den Nationalpark Jasmund zeichnet seine unmittelbare Nähe zur Ostsee aus. Denn die natürliche Brandung formt die Steilufer durch Abtragungsprozesse. So findet man entlang der Küste Feuersteinknollen und weiße Kreide, welche den charakteristischen Namen Kreideküste hervorgerufen hat. Der Nationalpark bietet den perfekten Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, die man in Wanderungen antreffen kann. Deutschlandweit bekannt sind die Kreidefelsen mit dem Königsstuhl und den Wissower Klinken.

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Kreideküste

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